Ersatz der Straßenbeleuchtung in Ihrer Gemeinde – aber wie?

Nicht zuletzt aufgrund verschärfter Vorschriften zur Straßenbeleuchtung müssen Kommunen jetzt handeln. Bereits am 7. März 2008 sind die Ökodesign-Richtlinie der Europäischen Union und das deutsche Energieproduktegesetz (EPBG) für die Straßenbeleuchtung in Kraft getreten. Für deutsche Kommunen haben diese Vorschriften unmittelbare Konsequenzen. Leuchten, die ineffizient arbeiten, werden „ausgephast“. Das bedeutet, dass Leuchtenhersteller energie-ineffiziente Produkte in der Europäischen Union nicht weiter vertreiben dürfen. Die Verordnungen verbannten 2010 die noch weit verbreitete Leuchtstofflampe T8 Halophosphat und ab 2012 auch die Leuchtstofflampen T12, Natriumdampflampen (HPS) und Halogenmetalldampflampen. Ab 2015 untersagt die Richtlinie zusätzlich noch Quecksilberdampflampen (HPM) und Natriumdampfhochdruck-Plug-In/Retrofit-Lampen. Nach Umsetzen dieser Maßnahmen sind dann nur noch Leuchtmittel erhältlich, die die vorgegebenen Grenzwerte einhalten.

Obwohl die Rechtslage klar ist, herrscht bei vielen kommunalen Entscheidern oft große Unsicherheit über das richtige Vorgehen. Durch die verschiedenen Marktteilnehmer (Energieversorger, Leuchtenhersteller, Beratungs- und Vertriebsunternehmen, usw.) werden unterschiedliche, teils widersprüchliche Aussagen getätigt. In der Folge führt dies in vielen Kommunen zu Verunsicherung und zur Verschiebung notwendiger Investitionen. Nicht nur aus umwelt-politischen Erwägungen, auch aus rein pragmatischen, finanziellen Gründen ist ein Umstieg jetzt geboten!

Allein an Stromkosten ließen sich jedes Jahr 400 Millionen € in deutschen Kommunen einsparen. (Quelle: BMBF/Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Als Lösung kommt aus Sicht der meisten Experten nur noch eine Alternative in Frage: die moderne LED-Beleuchtung

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