Umrüstung auf LED Straßenleuchten streng nach Vergaberecht

Die Gemeinde Warngau nutzt den freien Wettbewerb – ohne eigene Haushaltsmittel

Viele Kommunen werden bei der Umrüstung ihrer Straßenbeleuchtung oft durch mangelnde technische, rechtliche, organisatorische oder wirtschaftliche Kenntnisse gebremst. Und das obwohl der Umstieg auf LED-Technik Energieverbräuche, Kosten und CO2-Emissionen meist um 60 Prozent und mehr reduzieren könnte.

img_5409Da die Energiewende trotz gesetzlicher Vorgaben und vieler Vorteile nur schleppend vorankommt, stellt der Bundesverband Straßenbeleuchtung und Infrastruktur für den öffentlichen Sektor Entscheidungsträgern der Kommunen jetzt einen Best Practise Ansatz vor. Anhand des „Warngau-Modells“ verdeutlichen Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen am

Donnerstag, 26. Januar 2017 um 16:30 Uhr im Rathaus Warngau

aufgrund großer Nachfrage erneut, wie eine energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung auch in anderen Kommunen zeitnah, umfassend und haushaltsneutral umgesetzt werden kann. Sind auf der kommunalen Seite personelle und zeitliche Ressourcen zur Planung und Umsetzung entsprechender Maßnahmen oft eher knapp, kommt es bei den aktuellen Vertragspartnern, meist überregionale Energieversorger, häufig zur Blockade-Politik. Da die Umstellung auf LED-Technik deren wirtschaftlichen Interessen entgegensteht, werden Abhängigkeiten und fehlende Vertragskenntnis ausgenutzt, besonders hinsichtlich den Eigentumsverhältnissen der Straßenbeleuchtungsanlagen. Dies führt in vielen Fällen dazu, dass bestehende Verträge unter Umgehung der existierenden Ausschreibungsvorschriften leichtfertig einfach erweitert werden. Dazu kommt, dass fehlende Haushaltsmittel zur energetischen Sanierung das Dilemma in vielen Fällen abrunden.

Umsetzung trotz Widerstand der bisherigen Betreiber

img_5416Ein positives Beispiel, wie trotz dieser Hindernisse eine gesamtheitliche Umrüstung auf LED-Technik in einer einzigen Sanierungsmaßnahme dennoch gelingen kann, stellt die Gemeinde Warngau dar. Dies trotz eines bestehenden und noch laufenden Straßenbeleuchtungsvertrages und intensivem, langjährigem Widerstand des aktuellen Betreibers, einem überregionalen Energiekonzern. Denn hier wurde eindeutig die nach Vergaberecht geforderte, regionale Mittelstandsförderung erfüllt. In einem freien Wettbewerb der Bieter und insbesondere ohne den Einsatz eigener Haushaltsmittel.

Betroffene Kommunen sollten sich schon schon jetzt zu dieser Veranstaltung anmelden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Diskutieren Sie vor Ort mit Kollegen aus der Leitungsebene zu aktuellen Anforderungen und tauschen Sie sich mit Experten zum Thema Ausschreibung und Bewertung der eigenen Situation aus. Sie können an diesem Tag sowohl Vertreter der Industrie als auch Lösungspartner treffen und deren Vorschläge kennenlernen. Ergänzend erfahren Sie, wie der bvsi Sie als Organisation des öffentlichen Sektors in Ihren Belangen unterstützt und Ihre Interessen vertritt. Eine Besichtigung der LED-Straßenbeleuchtung in Warngau rundet die Veranstaltung ab. Fürs leibliche Wohl ist durch einen kleinen Imbiss ebenfalls gesorgt.

Die Agenda und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie HIER

Rüdiger Lehmann

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LED Straßenbeleuchtung: Erkenntnisprozess in Richtung Wechsel

Das im Jahr 2012 im württembergischen Sersheim begonnene Projekt LED Straßenbeleuchtung von WiRE Umwelttechnik, fand in einer Veranstaltung im örtlichen Rathaus nun einen vorläufigen Höhepunkt. Bürgermeister und deren Vertreter kamen aus fünf Nachbargemeinden, um sich über die kosten- und energiesparenden Möglichkeiten der LED-Straßenbeleuchtung zu informieren.

"WiRE Umwelttechnik seht für Vertrauen und gute Ergebnisse" - Sersheims Bürgermeister Jürgen Scholz

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Die ersten 300 LED-Straßenleuchten von WiRE Umwelttechnik waren in Sersheim im Jahr 2012 an den Start gegangen. Mit der Phase 2 folgten im November 2013 400 weitere Leuchten vom Typ Lunato LUN-SL-INU, in 20 und 28 Watt-Varianten. Dass sich dies sowohl in finanzieller als auch in umweltschonender Hinsicht rentiert hat, demonstrierte das Team von WiRE Umwelttechnik gemeinsam mit dem Hersteller Lunato vor kompetentem Publikum. Schon in seiner Eröffnungsrede verwies Sersheims Bürgermeister Scholz deshalb auf die technischen Innovationen insgesamt und auf die durchweg gelungene Zusammenarbeit mit der Firma WiRE Umwelttechnik.

Für Martin Reh, GF WiRE Umwelttechnik, ist es höchste Zeit für den Wechsel

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Den Vertretern der Gemeinden Ditzingen, Eberdingen, Korntal-Münchingen, Markgröningen und Pleidelsheim sowie dem Bürgermeister der hessischen Gemeinde Knüllwald, demonstrierten WiRE Geschäftsführer Martin Reh und Stephan Rappold von Lunato die technischen Hintergründe und Chancen der LED Straßenleuchten. Mit heLEDios, der intelligenten Straßenlichtsteuerung, ist Sersheim mit Beginn der Maßnahme zusätzlich zur ersten Gemeinde Deutschlands avanciert, die einzelne LED Straßenleuchten oder ganze Straßenzüge per Computer zu individuell festgelegten Zeiten an- und ausschalten und in ihrer Lichtintensität dimmen kann.

Neue Lichtkraft in Sersheims Straßen - Stephan Rappold, GF Lunato (mi) und Martin Reh, GF WiRE Umwelttechnik (re)

Neue Lichtkraft in Sersheims Straßen – Stephan Rappold, GF Lunato (mi) und Martin Reh, GF WiRE Umwelttechnik (re)

Die Begutachtung der LED-Straßenleuchten vorort führte allen Anwesenden noch einmal live vor Augen, wie unaufhaltsam ein steigender Erkenntnisprozess in Richtung Wechsel zu LED Straßenleuchten letzlich ist. Der Ausklang beim bayerischen Buffet zeigte außerdem, dass die Ausrüstung weiterer Gemeinden mit LED Straßenleuchten durch WiRE Umwelttechnik nicht lange auf sich warten lassen wird.

Rüdiger Lehmann     Fotos: I.MOTION FILM GmbH

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WiRE Umwelttechnik ist der richtige LED-Partner für Kommunen!

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  • Entwicklung individueller und intelligenter Steuer- und Regelungs-Lösungen
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Hier zum Bericht der Gemeinde Sersheim. 

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