Studie belegt: Durch veraltete Straßenleuchten droht Kostenfalle

Was sich schon seit Jahren abzeichnet, wird für viele Städte und Gemeinden zunehmend zum Problem: Die öffentliche Straßenbeleuchtung. Und da die Bestände vielerorts nicht nur veraltet und störanfällig sind, sondern in Zeiten hoher Energiepreise auch noch viel zu viel Energie verbrauchen, drohen sie sogar zur Kostenfalle zu werden. Deutlich belegt wird dies aktuell durch die Studie „Straßenbeleuchtung im Energiesparmodus?“

WiRE_IffeldorfIm Auftrag der PwC, einer der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland, befragten Christian Liebaug, Partner bei PwC im Bereich öffentlicher Sektor, und Gerrit Birkemeyer, PwC-Experte für kommunale Energieversorgung und Straßenbeleuchtung, im Jahr 2014 bundesweit 156 Städte und Gemeinden. Nicht nur, um Mängel aufzudecken, sondern auch um Wege aufzuzeigen, wie Kommunen diese prekäre Situation als Chance nutzen können. Dabei wurde deutlich, dass die Straßenbeleuchtung heute durchschnittlich ein Drittel des gesamten Energiebedarfs einer Kommune ausmacht, in kleinen Gemeinden auf dem Land im Durchschnitt sogar fast zwei Drittel. Und das bei weiter steigenden Ausgaben durch immer höher werdende Energiepreise und einem alten, störanfälligen und wartungsintensiven Leuchtmittelbestand.

Erste Erfolge sind sichtbar

Dass dies eine bedrohliche Situation für die Gemeinden darstellt, wird in der Studie nur zum Teil dadurch relativiert, dass in den vergangenen vier Jahren bereits einiges an alten und ineffizienten Leuchtmitteln gegen sparsame Varianten ausgetauscht wurde. So stieg etwa der Anteil der Leuchtdioden, der 2010 mit weniger als einem Prozent noch verschwindend gering war, inzwischen auf elf Prozent an. Dabei avancieren LED-Leuchten bei Neuanschaffungen immer mehr zur ersten Wahl. Nicht nur in Wohngebieten, sondern zunehmend auch an Hauptverkehrsadern, was bereits erste Erfolge im Hinblick auf den Energieverbrauch sichtbar macht: Er ist seit 2010 um zwölf Prozent gesunken.

Die Kommunale Nutzungsvereinbarung von WiRE

WiRE_BLOG_Feb_2_FörderungDennoch scheitert die flächendeckende Einführung von LED-Leuchten laut Studie meist noch an den hohen Anschaffungs- und Umrüstkosten mit Umrüstquoten, die letztlich regional zum Teil sehr unterschiedlich sind und insbesondere in Gebieten mit nur einem oder sehr wenigen Anbietern eher unter dem Durchschnitt liegen. Eine genaue Prüfung verschiedener Betriebsführungs- und Finanzierungsmodelle können Investitionsstaus aufgrund mangelnder Haushaltsmittel hingegen auflösen, zum Beispiel mit dem Einsatz der Kommunalen Nutzungsvereinbarung von WiRE Umwelttechnik. Je nach individueller Ausgangslage und Umfang, so ein weiteres Ergebnis der Studie, könnten sich diese Investitionen im Rahmen der geplanten Maßnahmen bereits nach fünf bis acht Jahren amortisieren. Dazu kommt, dass Kommunen mit einem hohen Anteil an ineffizienten Lampen mehr als die Hälfte ihrer Energiekosten einsparen können, wenn sie diese durch energiesparende LED-Leuchtmittel ersetzen.

WiRE auf dem Bayerischen Energieforum 2015

WiRE_BLOG_Feb_2_Förderung-2Dass es für viele Kommunen wirklich höchste Zeit wird, sich mit dem Thema zu befassen belegt die Studie schließlich damit, dass in jeder zehnten Kommune der Anteil ineffizienter Quecksilberdampflampen leider immer noch bei mehr als 50 Prozent liegt. Da diese seit dem 13. April 2015 nicht mehr in den Verkehr gebracht werden dürfen, sollten sie so zeitnah wie möglich ausgetauscht werden. Gerne beraten wir, die Spezialisten von WiRE Umwelttechnik, Sie umfassend zu diesem Thema, das auch bei unserer Teilnahme und Präsenz am

„Bayerischen Energieforum 2015“ in Garching bei München am 25.06.2015

im Mittelpunkt stehen wird. Besuchen Sie uns dort, wir freuen uns darüber.

http://bayerisches-energieforum.de

Rüdiger Lehmann

Foto 1+3 I.MOTION FILM München

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